ZEITSTRAHL

Der Zeitstrahl macht die Geschichte der Salzburger Festspiele aus der Perspektive von Frauen* und Gender chronologisch nachvollziehbar. Er versammelt zentrale Ereignisse, Namen, Produktionen, Uraufführungen, Leitungsfunktionen, Reden, Schwerpunkte und Initiativen, die die Präsenz, Nicht-Präsenz und Sichtbarwerdung von Frauen* seit der Gründungsphase dokumentieren.

Die Struktur folgt historischen Abschnitten und Intendanzen: von der Gründungsphase und den frühen Festspieljahren über Austrofaschismus, NS-Zeit, Nachkriegszeit und Ära Karajan bis zu den Öffnungen seit den 1990er Jahren, den Intendanzen nach Gérard Mortier und aktuellen Entwicklungen. Dadurch werden sowohl Kontinuitäten der Marginalisierung als auch einzelne Wendepunkte sichtbar: frühe Choreografinnen und Regisseurinnen, Frauen in der „zweiten Reihe“, Ausschluss- und Exilerfahrungen, späte Leitungspositionen, Uraufführungen von Komponistinnen, Eröffnungsreden von Frauen* sowie jüngere programmatische Setzungen zu Gender und Diversität.

1913-1920 Gründungsphase

1921-1924 Anfänge der Salzburger Festspiele

1925-1932 Konsolidierungsphase

1933-1937 Austrofaschismus

1938-1945 NS-Zeit

1945-1948 Nachkriegszeit

1949-1954 Leitung: Wilhelm Furtwängler

1957-1989 Leitung: Herbert von Karajan

1992-2001 Intendanz: Gerard Mortier 

2002-2006 Intendanz: Peter Ruzicka

2007-2010 Intendanz: Jürgen Flimm

2011 Intendanz: Markus Hinterhäuser (I)

2012-2014 Intendanz: Alexander Pereira 

2015-2016 Intendanz: Sven-Eric Bechtolf

2017-2026 Intendanz: Markus Hinterhäuser (II)

2026-2027 Interimsintendanz: Karin Bergmann