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Wikimedia Commons; CC, Fitz Peyer: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ingeborg_Bachmann_Portrait.jpg

BACHMANN, INGEBORG

aus: Greuner, Suzanne: Schmerzton. Musik in der Schreibweise von Ingeborg Bachmann und Anne Duden. Hamburg: Argument Verlag 1990. S.69.

GEBURTSDATUM:25.6.1926 in Klagenfurt am Wörthersee, Österreich 
STERBEDATUM:17.10.1973 in Rom, Italien 
FUNKTION(EN) BEI DEN SALZBURGER FESTSPIELEN: Autorin
JAHR(E) DER TÄTIGKEIT BEI DEN SALZBURGER FESTSPIELEN:2018, 2023, 2026
GND:118505602

Ingeborg Bachmann ist eine österreichische Schriftstellerin.

Nach der Matura am Ursulinengymnasium in Klagenfurt studierte Bachmann in Innsbruck, an der Universität Graz und an der Universität Wien Philosophie, Kunstgeschichte, Rechtswissenschaften und Germanistik und schloss es 1950 mit einer Dissertation zu Martin Heideggers Existenzphilosophie ab. Anschließend arbeitete sie bis 1953 für den Radiosender Rot-Weiß-Rot als Redakteurin. Im Rahmen dieser Tätigkeit entstand 1952 ihr erstes Hörspiel Ein Geschäft mit Träumen.

1953 erhielt sie für den Lyrikband Die gestundete Zeit den Preis der Gruppe 47. Von 1953 bis 1957 lebte Bachmann überwiegend in Rom. 1956 erschien ihr zweiter Gedichtband Anrufung des Großen Bären

Von 1957 bis 1958 war sie beim Bayerischen Rundfunk in München als Dramaturgin beschäftigt, wo sie u.a. ihr HörspielDer gute Gott von Manhattan verfasste. Anschließend lebte sie bis 1962 abwechselnd in Rom und Zürich. 1963 übersiedelte sie für drei Jahre nach Berlin, wo sie ein Jahresstipendium der Ford Foundation erhielt, anschließend kehrte sie 1965 nach Rom zurück. 1971 erschien ihr Roman Malina, 1972 der Erzählband Simultan

Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Deutschen Kritikerpreis 1961, dem Georg-Büchner-Preis 1964 und dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur 1968. 1973 starb Bachmann in Rom.

Bei den Salzburger Festspielen war Ingeborg Bachmann in den Jahren 2018, 2023 und 2026 als Autorin vertreten. 2026 im Rahmen des Bachmann Jahres. 

2018

6.8.

Neue Vocalsolisten Stuttgart. Klangforum Wien. (Konzert)

Ingeborg Bachmann: Wüstenbuch-Fragmente aus dem Todesartenprojekt (Konzert mit Lesung)

Beat Furrer 

Musikalische Leitung: Beat Furrer

Veranstaltungsort: Stiftung Mozarteum- Großer Saal 

22.8.

Briefe einer Freundschaft (Lesung) 

Eine Lesung aus dem Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. 

Mit Edith Clever und Martin Wuttke

Veranstaltungsort: Landestheater

2023

19.8.

„Wir haben es nicht gut gemacht.“ Ingeborg Bachmann – Max Frisch (Lesung)

Mit Lina Beckmann und Charly Hübner

Veranstaltungsort: Landestheater

2026
9.8.

Ingeborg Bachmann. Wer? (Lesung)

Leitung: Jutta Ferbers 

Mit Anna Drexler; Mavie Hörbiger; Sophie von Kessel, Sylbie Rohrer, Valery Tscheplanowa und Christoph Luser

  • Bachmann, Heinz: Ingeborg Bachmann, meine Schwester. München: Piper Verlag 2023.
  • Beicken, Peter: Ingeborg Bachmann. Stuttgart: Reclam 2001.
  •  Degner, Uta: Ingeborg Bachmann: Spiegelungen eines Lebens. Darmstadt: wbg Theiss 2023. 
  • Hapkemeyer, Andreas: Ingeborg Bachmann. Bilder aus ihrem Leben. München: Piper 2003.
  • Hartwig, Ina: Wer war Ingeborg Bachmann?. Eine Biographie in Bruchstücken. Frankfurt am Main: S. Fischer 2017.
  • Hemecker, Willhelm: Mythos Bachmann: zwischen Inszenierung und Selbstinszenierung. Wien: Zsolnay 2011.
  • Höller, Hans: Ingeborg Bachmann. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2009. 
  • Stoll, Andrea: „Zwei Menschen sind in mir“. München: Piper Verlag 2026.
  • Stoll, Andrea: Ingeborg Bachmann: der dunkle Glanz der Freiheit. München: Bertelsmann 2013. 
  • N. N.: Bachmann, Ingeborg (1926-1973). https://www.onb.ac.at/sammlungen/literaturarchiv/bestaende/personen/bachmann-ingeborg-1926-1973(15.5.2026)
  • Weigel, Sigrid: Ingeborg Bachmann. Hinterlassenschaften unter Wahrung des Briefgeheimnisses. München: dtV 2003.