FRAUEN*BILDER
Das Unterkapitel Frauen*Bilder untersucht, wie Weiblichkeit, Geschlecht und Körper in Aufführungen der Salzburger Festspiele dargestellt, bestätigt oder neu verhandelt wurden. Im Zentrum stehen zentrale Werke und Figuren der Festspielgeschichte – etwa Jedermann, die Buhlschaft oder Der Rosenkavalier –, an denen sich tradierte Geschlechterordnungen, patriarchale Blickregime und mögliche Verschiebungen besonders deutlich zeigen.
Gefragt wird, welche Frauenbilder durch Inszenierungen verschiedener Zeiten stabilisiert wurden und ab wann neue Regieansätze – von Frauen wie von Männern – diese Bilder irritierten, erweiterten oder dekonstruierten. Dabei geraten auch Formen von Genderfluidität, Rollenwechsel und geschlechtlicher Uneindeutigkeit in den Blick, etwa in Besetzungsentscheidungen oder neueren Lesarten kanonischer Figuren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sängerinnen und Schauspielerinnen als Projektionsflächen öffentlicher Wahrnehmung. Die Festspiele sind ein Ort, an dem Diven, Stars und Buhlschaften hervorgebracht, medial inszeniert und vermarktet werden. Zugleich stellt sich die Frage nach der Autonomie dieser Künstlerinnen: Welche Images wählen sie selbst, welche werden ihnen zugeschrieben, und wo werden ihre Körper, Stimmen und Rollen zum Schauplatz gesellschaftlicher Vorstellungen von Weiblichkeit?

BEITRÄGE
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GESPRÄCH |
ANKE CHARTON, PIA JANKE |
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GESPRÄCH |
CHRISTOF LOY, SARA LEITNER |
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GESPRÄCH |
BARBARA BEYER, KLAUS BERTISCH, SARA LEITNER |
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PERFORMANCE |
Juliette Larat, Bartolo Musil, Lukas Vogelsang |
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GESPRÄCH |
Juliette Larat, Bartolo Musil, Amélie Niermeyer, PAULINA SCHMID-SCHUTTI, Lukas Vogelsang |
GESPRÄCH MIT DEN MITWIRKENDEN ZUR PERFORMANCE „Don Giovanni de/resconstructed: Il catalogo é questo“ |



