FRAUEN*-PROGRAMMATIKEN
Das Unterkapitel Frauen*-Programmatiken fragt nach jenen Festspielentwürfen, Selbstbestimmungen und Analysen, die von Frauen* formuliert, getragen oder kritisch kommentiert wurden. Im Zentrum stehen damit Frauen* als Mitwirkende als Akteurinnen* programmatischer Setzungen: als Künstlerinnen*, Netzwerkerinnen*, Publizistinnen*, Rednerinnen*, Kritikerinnen* und Ideengeberinnen*.
Bereits in der Gründungszeit werden ambivalente Konstellationen sichtbar. LILLI LEHMANN prägte die Salzburger Mozartpflege seit 1901 als Sängerin, Regisseurin, künstlerische Leiterin und international vernetzte Autorität, wurde jedoch im Konflikt um Festspielhaus- und Festspielidee zunehmend marginalisiert. BERTA ZUCKERKANDL wirkte als publizistische Vermittlerin, Förderin und Netzwerkerin. Ihre Beiträge zeigen, dass programmatische Arbeit auch in Salons, Medien und kulturpolitischen Öffentlichkeiten geleistet wurde.
Das Kapitel verfolgt solche Formen weiblicher Programmatik weiter: von wenigen Eröffnungsreden von Frauen über Kommentare österreichischer Künstlerinnen bis zu Texten, Interventionen und kuratorischen Setzungen, etwa im Umfeld von ELFRIEDE JELINEK und Marlene Streeruwitz.

BEITRÄGE
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BEITRAG |
ROBERT HOFFMANN |
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VIRTUELLE AUSSTELLUNG |
LUKAS FALLWICKL |
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BEITRAG |
IRENE SUCHY |
„Ich bin nicht berühmt“ – die Produzentin Berta Zuckerkandl-Szeps |
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VIRTUELLE AUSSTELLUNG |
ARNHILT INGUGLIA-HÖFLE |
Berta Zuckerkandl am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek |
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BEITRAG |
SOPHIE REYER |
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DOKUMENTATION |
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VIRTUELLE AUSSTELLUNG |
MARGARETHE LASINGER |



