JELINEK-SCHWERPUNKT 1998
Der Bereich JELINEK-SCHWERPUNKT 1998 untersucht einen markanten Einschnitt in der Geschichte der Salzburger Festspiele: Mit Dichterin zu Gast ’98. Elfriede Jelinek stand erstmals eine dezidiert politische, feministische und gesellschaftskritische Autorin in umfassender Weise im Zentrum eines Festspielprogramms. Unter der Intendanz von Gérard Mortier und der Schauspielleitung Ivan Nagels wurde Jelinek eingeladen, ein Literaturprogramm zu gestalten, das Lesungen, die Veranstaltung Reise durch Jelineks Kopf, die Uraufführung von er nicht als er sowie begleitende Formate wie Ausstellung, Filmnacht und Symposium umfasste.
Der Schwerpunkt machte sichtbar, welche Irritationskraft eine weibliche, feministische Autorinnenposition im Kontext der Salzburger Festspiele entfalten konnte. Zugleich wurde er zum Konfliktfeld: Jelineks Präsenz wurde beanstandet, attackiert und skandalisiert. Kirche, Medien, Entscheidungsträger*innen und Öffentlichkeit reagierten mit Protesten und Abwehr.
Das Kapitel fragt nach den ästhetischen, politischen und institutionellen Bedingungen dieses Schwerpunkts, und danach, welche Grenzen, Tabus und Möglichkeiten der Festspiele 1998 sichtbar wurden.

BEITRÄGE
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VIRTUELLE AUSSTELLUNG |
SILVIA HEIMADER |
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TEXT |
ELFRIEDE JELINEK |
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DOKUMENTATION |
ELFRIEDE JELINEK-FORSCHUNGSZENTRUM |
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DOKUMENTATION |
ELFRIEDE JELINEK-FORSCHUNGSZENTRUM |
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BEITRAG |
BRIGITTE LANDES |
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BEITRAG |
CHRISTA GÜRTLER |
Elfriede Jelinek als „Dichterin zu Gast“ bei den Salzburger Festspielen |
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DOKUMENTATION |
ELFRIEDE JELINEK-FORSCHUNGSZENTRUM |
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DOKUMENTATION |
ELFRIEDE JELINEK-FORSCHUNGSZENTRUM |



