JELINEK UND DIE FESTSPIELE

Der Bereich JELINEK UND DIE FESTSPIELE untersucht Elfriede Jelineks Präsenz bei den Salzburger Festspielen als wiederkehrende, zugleich singuläre Konfrontation mit deren Traditions-, Macht- und Selbstbildern. Ausgangspunkt ist der Schwerpunkt Dichterin zu Gast ’98, in dem Jelinek nicht nur als Autorin präsentiert wurde, sondern selbst programmatisch eingriff: mit Jelineks Wahl I–IV, der zwölfstündigen Reise durch Jelineks Kopf und der Uraufführung von er nicht als er in der Regie von Jossi Wieler.

Der Bereich verfolgt Jelineks weitere Festspielbezüge: die Gastspiele von Macht nichts 2003 und Das Werk 2004, die Lesung aus Die Kinder der Toten 2005 sowie das Symposium KAPITAL.GESCHLECHT 2022, das ausgehend von Jelineks Werk Geschlecht, Kapital und patriarchale Macht im Kontext der Festspiele befragte.

Zugleich rückt Jelineks eigener Blick auf Salzburg in den Fokus. In Der Fluss-Galopp beschreibt sie die Festspiele als traditionsgebundene Institution, in der Avantgarde zunächst als Ausnahme erscheint, aber durch zeitgenössische Kunst – etwa Musik von Olga Neuwirth – produktiv in Bewegung geraten kann.

© Foto: Gottfried Hüngsberg

BEITRÄGE

DOKUMENTATION

ELFRIEDE JELINEK-FORSCHUNGSZENTRUM

ELFRIEDE JELINEK BEI DEN SALZBURGER FESTSPIELEN

TEXT

ELFRIEDE JELINEK

DER FLUSS-GALOPP