Elfriede Jelinek bei den Salzburger Festspielen

26.7.-30.8.1998
Dichterin zu Gast ‘98. Elfriede Jelinek
Ivan Nagel, der neue Schauspielchef der Salzburger Festspiele, lädt Jelinek 1998 als „Dichterin zu Gast“ ein. Jelinek gestaltet für das Landestheater vier Lesungen (Jelineks Wahl I-IV), für die sie Werke anderer Dichter*innen auswählt, und die Veranstaltung Reise durch Jelineks Kopf, die von 11 Uhr bis 23 Uhr dauert. Ihr Theatertext er nicht als er wird in der Salzburger Elisabethbühne uraufgeführt (Inszenierung: Jossi Wieler). Die Veranstaltungsreihe wird mit einer Hommage an Elfriede Jelinek eingeleitet und von einer Filmnacht mit Horrorfilmen, der Ausstellung Echos und Masken im Literaturhaus und einem Symposium begleitet.

17. und 18.8.2003
Macht nichts, Inszenierung: Jossi Wieler
Jelineks Theatertext Macht nichts wird als Sieger des Mühlheimer Dramatikerpreises 2001 in der Serie der Salzburger Festspiele The winner is… zwei Mal auf der Perner Insel, Hallein aufgeführt. Es handelt sich dabei um ein Gastspiel des Schauspielhauses Zürich.

29. und 30.8.2004
Das Werk. Inszenierung: Nicolas Stemann
Jelineks Theatertext Das Werk wird als Sieger des Mühlheimer Dramatikerpreises 2003 in der Serie der Salzburger FestspieleThe winner is… zwei Mal im Landestheater aufgeführt. Es handelt sich dabei um ein Gastspiel des Wiener Burgtheaters.

21.8.2005
Dichterin zu Gast. Elfriede Jelinek
Lesung aus Jelineks Roman Die Kinder der Toten im Landestheater mit Susana Fernandes Genebra, Gerhard Peilstein, Sophie Rois, Martin Schwab und Elisabeth Schwarz; Leitung: Martin Kušej.

12-14.8.2022
Interdisziplinäres Symposium KAPITAL.GESCHLECHT
Das Symposium wird vom Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum veranstaltet. Es findet in Kooperationen mit den Salzburger Festspielen und dem Literaturarchiv Salzburg statt und befasst sich – ausgehend vom Werk Elfriede Jelineks – mit den Zusammenhängen von Geschlecht, Kapital und patriarchaler Macht.